Was wir nicht selbst machen

Was wir nicht selbst machen

Die Ambrosia von Berk entsteht nicht bei uns. Kein Schritt ist hier unser Handwerk. Wir verkaufen sie trotzdem offiziell seit diesem Monat. Der Grund ist so jung wie BAL:

Seit sechs Jahren brennt dieser Duft auf unserer Werkbank, in Prototypen, an Abenden, an denen wir nicht mehr weiterkamen oder gegessen haben.
Ambrosia hat traditionelle Zutaten, aber nichts daran wirkt museal. Sie ist der einzige Duft, der in den letzten sechs Jahren nicht langweilig geworden ist.

Die Grenze zwischen dem, was wir selbst fertigen, und dem, was wir zustellen, verläuft an einer einfachen Stelle: Wir machen das, wo Gestaltung entscheidet. Form, Material, Schichtung, Balance – dort steht unser Name. Beim Duft steht der von Berk.

Packung Ambrosia von Berk mit zwölf handgerollten Räucherstäbchen vor zwei BAL Haltern

Warum ausgerechnet diese beiden: BAL und Ambrosia arbeiten mit demselben Widerspruch:
Ein altes Ritual, in eine Gegenwart übersetzt, ohne dass ihnen dabei etwas genommen wird.

Und beide wirken im Raum, bevor irgendetwas passiert:
BAL durch Materialität und Konstruktion, die Ambrosia zusätzlich durch ihre Farbe und den leichten Duft, der sich auch ungezündet im Raum entfaltet.

Abseits des Rituals gibt es einen praktischen Grund. Nach einem Abend, an dem gekocht wurde, ist das der Unterschied zwischen einem Raum, den man nur lüftet, und einem, in den man gerne zurückkommt.

Ein Fenster auf Kipp gehört dazu: Rauch braucht einen Weg nach draußen, sonst bleibt er im Textil und in der Luft.

Im Gästezimmer scheitert Räucherwerk fast immer am Rauchmelder. Die Orte, an denen es funktioniert, sind Spa, Ruheraum, Retreat, Lobby am späten Abend – dort, wo jemand die Zeit hat, es anzuzünden, dabei zu sein und es wirken zu lassen. 

Wie ein Objekt oder Duft für ein Haus gedacht wird →

[tdi]

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar